Steinheim | Drei Standorte für neue Windräder

Steinheim | Drei Standorte für neue Windräder

Das Thema Windenergie polarisiert. In Steinheim, wo sich bisher erst vier Anlagen drehen, wird seit längerem von Betreibern nach geeigneten Standorten gesucht - während bei den Bürgern im Gegenzug die Furcht vor Schattenwurf und Lärmbelästigung steigt. Um über den aktuellen Sachstand zu informieren, lud die Verwaltung in die Stadthalle ein. Etwa 150 Bürger folgten der Einladung.

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5. Wirtschaftskonferenz OWL | Gewerbeflächen am Limit

5. Wirtschaftskonferenz OWL | Gewerbeflächen am Limit

Wie kann der Spagat zwischen Expansionsstrategien von Unternehmen und einem möglichst geringen Flächenverbrauch gelingen? Zentrale Themen und Handlungsalternativen diskutieren Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Verwaltung, Hochschule und Politik.

Keynote Speaker: Prof. Dr. Andreas Pinkwart
Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen

Fachvortrag: „Gewerbeflächen am Limit“,
Jens-Peter Huesmann, Drees & Huesmann Planer, Bielefeld

14 Uhr, Konferentzzentrum Sparkasse Höxter, Brakel

> Save the date 5. Wirtschaftskonferenz OWL (PDF)

Integriertes kommunales Entwicklungskonzept - IKEK - der Stadt Blomberg (Lippe) abschließend beschlossen

Integriertes kommunales Entwicklungskonzept - IKEK - der Stadt Blomberg (Lippe) abschließend beschlossen

In dem beschlossenen IKEK sind insgesamt 207 Projekte in allen Ortsteilen in den Themenbereichen „klassische“ Dorferneuerung, Freiflächen und Ortsbild in den Dörfern, Straßenbau, (Wirtschafts-) Wege außerhalb der Ortslagen, ÖPNV, Vereinsleben, soziale Projekte, Infrastrukturen (u. a. Internet - Breitbandausbau) formuliert. Diese sind über mehrere Planungswerkstätten mit den Bürgerinnen und Bürgern der Ortsteile entwickelt worden.
Mit dem IKEK und den Projekten in dem IKEK ist die Voraussetzung für eine spätere finanzielle Förderung durch das Land NRW mit Unterstützung der Europäischen Union von gemeindlichen aber auch privaten Einzelprojekten gegeben. Gefördert werden können Projekte zur Gestaltung des demografischen Wandels, um zentrale Funktionen zu stärken sowie eine gute Lebensqualität zu sichern und auszubauen, aber auch zum Erhalt der Vielfalt dörflicher Lebensformen und des bau- und kulturgeschichtlichen Erbes der Dörfer.

Aufstellungsbeschluss für Bebauungsplan Nr. I/U 16 „Gewerbegebiet Ummelner Straße / Bohlenweg“ Stadt Bielefeld gefasst

Aufstellungsbeschluss für Bebauungsplan Nr. I/U 16 „Gewerbegebiet Ummelner Straße / Bohlenweg“ Stadt Bielefeld gefasst

Die an der Bokelstraße im Ortsteil Ummeln ansässige Goldbeck GmbH beabsichtigt die Erweiterung ihrer Betriebsflächen um ca. 4 bis 5 ha; die heiler GmbH & Co.KG plant eine Erweiterung um etwa 3 bis 4 ha über den derzeit durch die kommunale verbindliche und vorbereitende Bauleitplanung definierten Bereich hinaus.
Sowohl die Goldbeck GmbH als auch die heiler GmbH & Co.KG erwarten in Zukunft eine weiter­hin positive Auftragsentwicklung. Kurz- bis mittelfristig setzen daher beide Firmen auf einen Aus­bau der Betätigungsfelder bzw. Produktionskapazitäten im Bereich ihrer Hauptsitze in Bielefeld-Ummeln.
Bei beiden Betrieben handelt es sich um deutschlandweit tätige Unternehmen, die ihren Stamm­sitz vor Ort an der Ummelner bzw. Bokelstraße haben.
Da an den jeweiligen Betriebsstandorten weder freie Siedlungsreserven für bauliche Ergänzungen im erforderlichen Umfang vorhanden sind, noch im Bereich des baulichen Bestandes Nutzungsverdichtungen erfolgen können, ist eine Erweiterung der Betriebsareale erforderlich.
Mit der Erweiterung der Betriebsstandorte werden bauliche Ausweitungen im Bereich der Produk­tionsanlagen sowie Logistik- und Lagerflächen angestrebt.

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Integrierte Stadtentwicklungskonzeptionen -ISEK-

Integrierte Stadtentwicklungskonzeptionen -ISEK-

Integrierte Stadtentwicklungskonzeptionen sind in Nordrhein-Westfalen eine verpflichtende Grundlage für alle Teilprogramme der Städtebauförderung.

In den vergangenen Jahren hat unser Büro Integrierte Stadtentwicklungskonzepte für mehrere Kommunen erstellt, u.a. für die Gemeinden Extertal, Kalletal, Senden, und für die Städte Bad Lippspringe, Bad Wünnenberg, Brakel, Enger, Herford, Lübbecke, Preußisch-Oldendorf, Schieder-Schwalenberg, Vlotho und Soest (s. Bild). Derzeit bearbeiten wir die Integrierten Stadtentwicklungskonzepte für Kirchlengern / Hiddenhausen und Augustdorf.

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Planungsrechtliche Voraussetzung für Windenergie

Planungsrechtliche Voraussetzung für Windenergie

Ziel und Zweck der Planungen in diversen Kommunen sind die Schaffung der planungsrechtlichen Zulässigkeit für die Errichtung von Windenergieanlagen in Konzentrationszonen oder an Einzelstandorten. Die Kommunen beabsichtigen, der Windenergie unter den gegebenen technischen Voraussetzungen neuer Anlagen und Anlagengrößen (weitere) Flächen zur Verfügung zu stellen und damit den Einsatz regenerativer Energien in der Energieversorgung im Sinne des Klimaschutzes zu fördern und Raum zu geben. Damit wird den nationalen, aber auch regionalen Zielsetzungen zur „Energiewende“ entsprochen.

Konversion

Konversion

Die Nachnutzung militärisch genutzter Flächen ist angesichts des bald abgeschlossenen Abzugs der Briten aus dem Raum Ostwestfalen-Lippe und der Umstrukturrierung der Bundeswehr besonders aktuell. Das Thema Konversion begleitet die Stadtplanung und unsere Tätigkeiten bereits seit den 1990er Jahren. Ein aktuelles Beispiel für eine Nachnutzung ist der von unserem Büro erarbeitete Bebauungsplan für ein innerstädtisches Wohngebiet in Detmold am Standort eines ehemaligen Bundeswehrkrankenhauses.

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Nachverdichtung

Nachverdichtung

Die aktuelle städtebauliche Zielsetzung des bewussten Umgangs mit den Flächenressourcen führt zur verstärkten Bebauung innerstädtischer Baulücken oder der Nutzung ehemaliger kleinerer Gewerbestandorte innerhalb der Siedlungsgebiete.

Vorhandene Infrastrukturen und Erschließungssysteme können genutzt, der Landschaftsverbrauch reduziert werden. Die Nähe zu Orts- und Stadtzentren und kurze Wege zu Versorgungseinrichtungen schaffen attraktive Voraussetzungen für diverse Wohnungsangebote für vielfältige gesellschaftliche Gruppen - auch im Zusammenhang mit der demographischen Entwicklung.

Klimaschutzsiedlung

Klimaschutzsiedlung

Kriterien für die städtebaulichen Konzepte von Klimaschutzsiedlungen, die wir in mehreren Kommunen in Bebauungsplänen umgesetzt haben, sind z.B.:

Berücksichtigung der Nutzung regenerativer Energien durch die Gebäudestellung, Begrenzung der Versiegelung durch verträgliche Dichteentwicklung, weitgehende Vermeidung von Verschattung, Reduzierung des Verkehrsflächenanteiles, Fuß-, Radwegeverbindungen durch die Quartiere und das Umfeld mit dem Ziel der Vermeidung von motorisiertem Verkehr, Schaffung von Aufenthaltsqualität in öffentlichen Räumen, naturnahes Entwässerungskonzept mit Regenwasserversickerung über Muldensystem.

Sondergebiete für die Ansiedlung von Nahversorgern / Discountern / Vollsortimentern

Sondergebiete für die Ansiedlung von Nahversorgern / Discountern / Vollsortimentern

Aufgrund veränderter Ladenkonzepte mit größerer Angebotsvielfalt und mehr Bewegungsraum für die Kunden werden vielerorts vorhandene Standorte von Nahversorgern neu überplant und erweitert. Die Ausweitung der maximal zulässigen Verkaufsfläche (z.B. von 900 m² auf 1400 m² durch Abriss und Neubau) sowie die damit einhergehende Neuordnung der Stellplätze erfordern die planungsrechtlichen Festsetzungen eines Bebauungsplanes. Verkehrliche Erschließung und Immissionsschutz sind dabei als relevante Themen zu betrachten.

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