Bielefelder Baukultur - in Industrie, Wirtschaft und Dienstleistung 1986-2020

Buchveröffentlichung im Sommer 2020 mit Beitrag unserer Mitarbeiter

Unsere Architekten Reinhard Drees und Andreas Hollstein haben mit ihrem Beitrag, „Architekturqualität und Stadtgestalt“, in dem Band „Bielefelder Baukultur – in Industrie, Wirtschaft und Dienstleistung 1986-2020“ (Hrsg.: Andreas Beaugrand, Florian Böllhoff, Bielefeld 2020, BVA Bielefelder Verlag, ISBN: 978-3-9821053-0-7) die Wechselbeziehungen zwischen Bauwerk und Stadtgestalt beleuchtet.

Dabei konnten Erkenntnisse aus der Arbeit an der „Erhaltungs- und Gestaltungssatzung“ für die Altstadt Bielefelds, die Andreas Hollstein mit einem Planerteam der Bauverwaltung zurzeit für Drees und Huesmann Planer entwickelt, einfließen.

> Weitere Informationen: PDF-Bielefelder Baukultur Burchinformation 10-2020.pdf

> Buchbestellung per E-Mail direkt beim Verlag: anja.venus-kesper@bva-bikemedia.de

Beitrag zum Klimaschutz durch Bauleitplanung für regenerative Energien

Freiland-Photovoltaikanlage Kollenbusch, Beckum

Drees & Huesmann Planer sind neben der Erstellung von Gesamtkonzepten für die Darstellung von Konzentrationszonen für Windenergieanlagen im Rahmen der Flächennutzungsplanung auch bauleitplanerisch im Bereich der Freiland-Photovoltaikanlagen aktiv.
Neben laufender Projekte ist jüngst die erforderliche vorbereitende und verbindliche Bauleitplanung für eine solche Anlage in Beckum innerhalb eines rekultivierten Steinbruchs erfolgreich abgeschlossen worden. Dabei kam der rechtlichen Sicherung und Kompatibilität der Laufzeit der Freiland-Photovoltaikanlage mit dem Abschluss der Rekultivierung eine besondere Bedeutung zu. Diese konnte durch Anwendung von Baurechten auf Zeit nach BauGB für alle Beteiligten nunmehr verbindlich geregelt werden.

Detmold - Bauplanungsrecht für weiteren Baustein des Gesundheitscampus Detmold

Das Klinikum Lippe wird am Standort Detmold umgebaut und strukturell komplett neu geordnet. Drees & Huesmann Planer begleiten den Prozess in allen erforderlichen Schritten der Bauleitplanung. So sind die Bebauungspläne für die Erweiterung des Operations-Traktes sowie die Errichtung eines Ärztehauses mit angeschlossenem Parkhaus ebenso erfolgreich abgeschlossen wie zuletzt die Planungen für die neue Zentrale-Notaufnahme. Die einzelnen "Bausteine" sind eingebettet in eine Gesamtstrategie zur Entwicklung des Standortes. Diese Strategie beinhaltet noch weitere Baumaßnahmen, die in 2025 abgeschlossen sein sollen und den Standort aufgrund seiner Funktion und der ihm durch übergeordnete Vorgaben zugewiesenen Aufgaben im Gesundheitswesen zukunftsfähig machen.

 

Paderborn - Erweiterung des Vorhabenbezogenen Bebauungsplanes Nr. SN 282 "Hesse Mechatronics"

Betriebliche Standortsicherung durch Bauleitplanung

Für die Hesse Mechatronics GmbH konnte in einem beschleunigten Bauleitplanverfahren die dringend erforderliche Betriebserweiterung planungsrechtlich ermöglicht werden. Um eine nachhaltige Betriebsentwicklung zu ermöglichen, war die Erweiterung des Betriebsgebäudes in unmittelbarem Anschluss an das heutige Gebäude (Fertigung und Logistik). Die Fortsetzung der vorhandenen Baustruktur mit ihren Rastermaßen machte unter Berücksichtigung für die an dem der vorhandenen und zu erweiternden Gebäude liegenden Andockstationen für LKW, die Inanspruchnahme der hier vorhandenen Verkehrsfläche mit Wendeanlage für Rangier- und Bewegungsflächen zwingend erforderlich. DHP haben die bauplanungsrechtliche Zulässigkeit in enger Abstimmung mit der Stadt Paderborn in kürzester Zeit erreicht, so dass die Bauantrag parallel zu dem Bauleitplanverfahren abgearbeitet und genehmigt werden konnte.

Die Hesse Mechatronics GmbH an die Adresse DHP: "Vielen Dank für die erfolgreiche Abwicklung des Verfahrens! Wir sind sehr erfreut, dass mit Ihrer Unterstützung alles ohne große Reibungsverluste durchgelaufen ist."

 

 

Sennegemeinde Hövelhof - Aufstellung Bebauungsplan Nr. 51 "Heinz-Sallads-Straße"

Wirtschaftsflächenentwicklung umweltfreundlich gestaltet

Bauplanungsrechtlich ist es gelungen, die Rennerich GmbH (Metall- und Kunststoffverarbeitung) sowie die REME Möbelbeschläge GmbH alsbeidseitig des Hallerbaches ansässige Unternehmen über den Hallerbach baulich zu erweitern. Eine Umsetzung der Planungsabsicht an dem Standort war für die  Betriebe zwingend notwendig und bauleitplanerisch umzusetzen. Eine Nichtumsetzung des Entwicklungskonzeptes innerhalb der vorgesehenen Erweiterungsfläche hätte eine vollständige Aufgabe des vorhandenen Standortes mit einer Verlagerung als wirtschaftlich für den Betrieb aber nicht tragfähige Alternative zur Folge gehabt. Die unmittelbare produktionsbedingte Verbindung der zwei bislang getrennten Betriebe ist geboten und es bestand insofern keine Alternative. Dabei war jedoch zu berücksichtigen, dass die bauliche Inanspruchnahme von Vorrangflächen des Naturschutzschutzes (Überbauung des Gewässers Hallerbach / Inanspruchnahme der BSN/GSN - Bereiche / Gebiete für den Schutz der Natur) zwingend auf ein Minimum zu beschränken waren. DHP haben den Planungsprozess dahingehend gesteuert, dass in der Gesamtabwägung festgestellt werden konnte, dass die Auswirkungen der Planung zwar erheblich, dennoch kompensier- und ausgleichbar sind.   

Mit der Bauleitplanung wurde ein Interessenausgleich von Wirtschaft und Umwelt Planung erreicht.

 

 

Gemeinde Senden: Städtebaulicher Entwurf „Huxburg“

Um der anhaltenden Nachfrage nach Wohnbaugrundstücken zu begegnen, plant die Gemeinde Senden die Entwicklung des rd. 20 ha großen Wohngebietes „Huxburg“.

Das vorläufige städtebauliche Konzept wird in seinem grundsätzlichen Aufbau von der Idee einer durchgehenden Haupterschließung als Sammelstraße des Wohngebietes dominiert, von der untergeordnete Sticherschließungen abgehen. Dies befördert die Entstehung von Nachbarschaften und bietet für die baugestalterische Entwicklung die Möglichkeit zur Herausbildung von einzelnen Quartieren, die eine unterschiedliche Baugestaltung aufweisen können.

Die Planung ermöglicht die Errichtung von Wohngebäuden in verschiedenen Nachfragesegmenten und damit die Ansprache einer breiten Zielgruppe. Es wird damit kalkuliert, dass rd. 290 Wohnungen in Einzel-, Doppel- und Reihenhäusern sowie rd. 250 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern entstehen können – insgesamt rd. 540 Wohnungen auf rd. 11,8 ha Netto-Wohnbauland.

Auf Grundlage des städtebaulichen Entwurfes wird die frühzeitige Beteiligung durchgeführt, anschließend erfolgt eine Übersetzung der Planung in einen Bebauungsplan.

 

 

Sendenhorst: Neues Wohn- und Geschäftshaus im Stadtzentrum

Stadt Sendenhorst  |  Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 50 „Schlabberpohl“  |  Satzungsbeschluss

Gegenstand der Vorhabenplanung ist die Errichtung eines dreigeschossigen Wohn- und Geschäftshauses mit einer zum westlich / nordwestlich gelegenen Marktplatz orientierten gewerblichen Nutzungseinheit im Erdgeschoss und ca. zwölf Wohnungen. Das geplante Gebäude nimmt Bezug auf die Umgebungsbebauung, indem der Maßstab und die Form des Baukörpers und seine Gestaltung an dieser orientiert werden.
Da die Umsetzungsfähigkeit des Vorhabens auf der Grundlage des zuvor rechtskräftigen Bebauungsplanes nicht gegeben war, wurde die bauplanungsrechtliche Zulässigkeit durch die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes geschaffen.

 

 

Neue Ortseingangssituation in Bielefeld-Großdornberg

Stadt Bielefeld  |  Vorhabenbezogener Bebauungsplan „Wohnen Am Sportplatz / Wertherstraße“  |  Satzungsbeschluss

An der östlichen Ortseingangssituation des Bielefelder Stadtteiles Großdornberg ist ein Abriss des mittelfristig abgängigen Gebäudebestandes und die Errichtung von etwa 22 barrierefreien Wohnungen im Geschosswohnungsbau geplant. Zudem ist im Gebäude an der Wertherstraße die Aufnahme einer Arztpraxis vorgesehen. Zur Schaffung der bauplanungsrechtlichen Zulässigkeit wurde ein vorhabenbezogener Bebauungsplan aufgestellt, der einen Beitrag zur Schaffung des dringend benötigten innerstädtischen Wohnraums in Bielefeld leistet.

Die Bauleitplanung trägt dazu bei, einem drohenden Verfall des Gebäudebestandes und ein daraus entstehender städtebaulicher Missstand an der prägnanten Ortseingangssituation entgegenzuwirken.

 

 

Rathausneubau Stadt Delbrück

Stadt Delbrück  | 8. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 12 A „Himmelreich“  |  Satzungsbeschluss

Die Stadt Delbrück plant einen Rathausneubau in zentraler Innenstadtlage und orientiert sich dabei an den Ergebnissen eines 2017 abgeschlossenen Realisierungswettbewerbes (siehe Wettbewerb Rathaus Delbrück 2017). Geplant ist ein Solitärgebäude in Form eines kompakten Polygons Grundstück als eine Art Gelenk zwischen dem nördlich des geplanten Rathauses gelegenen Parkplatz der Sparkasse und dem neu entstehenden „grünen Platz“. Die Freiräume, wie der Parkplatz der Sparkasse, der grüne Platz und die neue Parkplatzfläche, gehen ineinander über und bieten somit zahlreiche Nutzungsmöglichkeiten.
Zur Schaffung der bauplanungsrechtlichen Voraussetzungen wurde die 8. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 12 A „Himmelreich“ erforderlich.

 

 

Aktualisierung unserer Telefon- und Faxnummer

Unsere Telefon- und Faxnummer haben sich zum Jahreswechsel 2020 geändert.

Wir sind unter den nachfolgend aufgeführten Nummern per Telefon und Fax erreichbar.

Telefon: +49 5205 / 7298-0
Fax: +49 5205 / 7298-22

Neues Baugebiet in Wadersloh-Liesborn

Gemeinde Wadersloh | Bebauungsplan Nr. 67 „Sommerkamp“ | Satzungsbeschluss

Mit der Aufstellung des Bebauungsplanes wurden die planungsrechtlichen Voraussetzungen für eine wohnbauliche Erweiterung des Ortsteiles Liesborn im Sinne einer Erweiterung der angrenzenden Wohnsiedlung geschaffen. Das Planverfahren erfolgte auf Grundlage des § 13b BauGB (Einbeziehung von Außenbereichsflächen in das beschleunigte Verfahren). Die Entwurfsplanung ermöglicht eine konsequente Südausrichtung der Bebauung. Insgesamt können rd. 26 Einzelhausgrundstücke mit einer durchschnittlichen Grundstücksgröße von rd. 535 m² entstehen.

 

 

Entwicklung des Gewerbestandortes Vlotho-Exter

Stadt Vlotho | Bebauungsplan E13 „Im Meisenfeld III“ | Satzungsbeschluss und Bebauungsplan E12 „Neuländer II“ | Aufstellungsbeschluss

Der Stadtteil Exter in Vlotho verfügt aufgrund der räumlichen Nähe zur Autobahn A2 über eine große Lagegunst für gewerbliche Nutzungen. Mit der Ausweisung neuer gewerblicher Bauflächen können auch künftig in Exter Gewerbeflächen vorgehalten werden. Es handelt sich um eine klassische Angebotsplanung ohne konkreten Vorhabenbezug.
Mit dem Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan „Neuländer II“ für eine westlich angrenzende Fläche sollen in Kürze weitere gewerbliche Entwicklungsmöglichkeiten in Vlotho-Exter geschaffen werden.

 

Planungen im Datenmodell XPlanung

XPlanung und XPlanGML in der Bauleitplanung

Nach Annex III der INSPIRE Richtlinie sind seit Oktober 2015 neu aufzustellende oder zu ändernde Bauleitpläne im Datenmodell XPlanung (Format XPlanGML) zu erstellen, um die Forderung nach INSPIRE-Konformität zu erfüllen.

Drees & Huesmann erstellen die Planungen in diesem Datenmodell, um eine einheitliche Aufbereitung von Planungsdaten als grundlegenden Schritt zur Digitalisierung der Verwaltungen zu gewährleisten.

Städtebauliche Rahmenplanung

Stadt Oerlinghausen | Rahmenplanung Helpup im Bereich zwischen Mühlenstraße und Goldstraße

Um die große Nachfrage an Baugrundstücken zu decken, sollen etwa 315 Wohnungen in verschiedenen Quartieren entstehen. Auch ein neuer Kindergarten ist vorgesehen.

> Städtebaulicher Vorentwurf (DHP)

> mehr lesen | Lippische Landes-Zeitung vom 08.11.2018
© Copyright 2018 - Lippische Landes-Zeitung

Potenzialanalyse Windenergie

Stadt Borgentreich | Ausschuss für Umwelt und Planung:
Fachbüro sieht Flächen bei Manrode und Bühne als geeignet an. Diskussion im Fachausschuss um Abstandsgrenzen.

> mehr lesen

"Neue Westfälische, 08. November 2018. Texte und Fotos aus der Neuen Westfälischen sind urheberrechtlich geschützt. Weiterverwendung nur mit schriftlicher Genehmigung der Redaktion." Link zu nw.de.

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Die Sennestadt und ihre typischen Bauten

Die Sennestadt und ihre typischen Bauten - eine Dokumentation

Durch diese Dokumentationsreihe soll die Erinnerung an die historische Gestalt der Sennestadt wachgehalten werden. Deswegen werden neben bereits abgerissenen Bauten auch solche in die Beschreibung aufgenommen, die bis heute in geänderter Form und Gestalt ihre Bedeutung für das Gesamtkonzept der Stadt behalten haben. Diese Dokumentation will darüber hinaus Kriterien liefern für die Diskussion über eine Modernisierung und Weiterentwicklung der Sennestadt im Sinne ihres Gründers Professor Dr. Hans Bernhard Reichow.

Im Auftrag des Sennestadtverein e.V.

Stadt Harsewinkel | Städtebaulicher Entwurf zur Entwicklung der Fläche „Olden Hof“

Mit 45 Einfamilien- und sechs Mehrfamilienhäusern mit jeweils acht bis neun Wohnungen soll an der Oesterweger Straße das neue Wohnquartier „Olden Hof“ entstehen.

> mehr lesen

"Neue Westfälische, 12. Juni 2018. Texte und Fotos aus der Neuen Westfälischen sind urheberrechtlich geschützt. Weiterverwendung nur mit schriftlicher Genehmigung der Redaktion." Link zu nw.de.

Stadt Petershagen | Bebauungsplan Nr. 2A “Gewerbegebiet Lahde“

Der Bebauungsplan Nr. 2A “Gewerbegebiet Lahde“ mit einer Größe von rd. 140 ha wird öffentlich ausgelegt.

Einen Normkontrollantrag gegen den Erlass einer Veränderungssperre im Zusammenhang mit der Aufstellung des Bebauungsplanes hat das OVG NRW in Münster im Mai 2018 abgewiesen. Das Gericht begründet die Ablehnung mit von der Stadt Petershagen umfassend und ausreichend dargelegten Gründen für die Bauleitplanung, die eine Verhinderungsplanung zu Lasten des Antragstellers nicht erkennen lassen.

Die Stadt Petershagen beabsichtigt in dem Plangebiet die ausschließliche Zulässigkeit von Gewerbegebietstypischen Betrieben. Industriegebietstypische Betriebe sollen außerhalb des Gebietes in einem interkommunalen Gebiet einen Standort finden.

> Bebauungsplan Nr. 2A “Gewerbegebiet Lahde“ (PDF)

"Vergabe freiberuflicher Leistungen im Bauwesen" liegen in der 2. vollständig überarbeitete Auflage vor

Das „Grünbuch“ zu der Vergabe freiberuflicher Leistungen im Bauwesen, liegt seit Januar 2018  in der 2. vollständig überarbeiteten Auflage vor.

Die Vergaberechtsreform 2016 hat nach kurzer Zeit eine grundlegende Überarbeitung des AHO-Heftes Nr. 35 erforderlich gemacht.
Die zahlreichen Änderungen der am 18.04.2016 in Kraft getretenen Vergabeverordnung (VgV) werden umfassend berücksichtigt, insbesondere die Abschnitte 5 „Planungswettbewerbe“ und 6 „ Besondere Vorschriften für die Vergabe von Architekten- und Ingenieurleistungen“.
Berücksichtigt werden ebenso die aktuellen ab 01.01.2018 anzuwendenden neuen EU-Schwellenwerte für europaweite Vergaben.

> AHO - Pressemitteilung (PDF)

> Cover Heft 35 (JPG)

Bewertungsmaßnahmen für die Honorierung von stadtplanerischen Leistungen liegen überarbeitet vor

Das „Grünbuch“ zu den Bewertungsmerkmalen für die Ermittlung der Honorarzone in der Bauleitplanung liegt seit September 2017 vor.

Die Erarbeitung durch die AHO-Fachkommission „Stadtplanung“ ist auch durch Beiträge unseres Büros erfolgt. Dabei ist bei der Beschreibung der Bewertungsmerkmale auf die langjährige Erfahrung und Kenntnis unseres Stadtplanungsbüros zurückgegriffen worden.

Aufgrund unserer langjährigen und vielfältigen Tätigkeit in unterschiedlich großen und strukturierten Kommunen konnte eine allgemeingültige Beschreibung der Bewertungsmerkmale erreicht werden.

> AHO - Pressemitteilung (PDF)

> Cover Heft 36 (JPG)

Driburgs Südstadtquartier soll schicker werden

Die Stadt will mit den Bürgern ein Entwicklungskonzept auf den Weg bringen.

Bad Driburg. Es fängt schon damit an, dass es keinen richtigen Namen gibt. „Vielleicht ergibt sich ja durch den Arbeitsprozess noch eine bessere Bezeichnung, aber vorerst müssen wir mit dem Planungsbegriff der Südoststadt arbeiten", sagte Bad Driburgs Baudezernent Martin Kölczer.

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© Copyright 2017 - Neue Westfälische

Steinheim | Drei Standorte für neue Windräder

Das Thema Windenergie polarisiert. In Steinheim, wo sich bisher erst vier Anlagen drehen, wird seit längerem von Betreibern nach geeigneten Standorten gesucht - während bei den Bürgern im Gegenzug die Furcht vor Schattenwurf und Lärmbelästigung steigt. Um über den aktuellen Sachstand zu informieren, lud die Verwaltung in die Stadthalle ein. Etwa 150 Bürger folgten der Einladung.

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5. Wirtschaftskonferenz OWL | Gewerbeflächen am Limit

Wie kann der Spagat zwischen Expansionsstrategien von Unternehmen und einem möglichst geringen Flächenverbrauch gelingen? Zentrale Themen und Handlungsalternativen diskutierten Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Verwaltung, Hochschule und Politik.

Keynote Speaker: Prof. Dr. Andreas Pinkwart
Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen

Fachvortrag: „Gewerbeflächen am Limit“,
Jens-Peter Huesmann, Drees & Huesmann Planer, Bielefeld

Konferentzzentrum Sparkasse Höxter, Brakel

> 5. Wirtschaftskonferenz OWL (PDF)

Integriertes kommunales Entwicklungskonzept - IKEK - der Stadt Blomberg (Lippe) abschließend beschlossen

In dem beschlossenen IKEK sind insgesamt 207 Projekte in allen Ortsteilen in den Themenbereichen „klassische“ Dorferneuerung, Freiflächen und Ortsbild in den Dörfern, Straßenbau, (Wirtschafts-) Wege außerhalb der Ortslagen, ÖPNV, Vereinsleben, soziale Projekte, Infrastrukturen (u. a. Internet - Breitbandausbau) formuliert. Diese sind über mehrere Planungswerkstätten mit den Bürgerinnen und Bürgern der Ortsteile entwickelt worden.
Mit dem IKEK und den Projekten in dem IKEK ist die Voraussetzung für eine spätere finanzielle Förderung durch das Land NRW mit Unterstützung der Europäischen Union von gemeindlichen aber auch privaten Einzelprojekten gegeben. Gefördert werden können Projekte zur Gestaltung des demografischen Wandels, um zentrale Funktionen zu stärken sowie eine gute Lebensqualität zu sichern und auszubauen, aber auch zum Erhalt der Vielfalt dörflicher Lebensformen und des bau- und kulturgeschichtlichen Erbes der Dörfer.

Aufstellungsbeschluss für Bebauungsplan Nr. I/U 16 „Gewerbegebiet Ummelner Straße / Bohlenweg“ Stadt Bielefeld gefasst

Die an der Bokelstraße im Ortsteil Ummeln ansässige Goldbeck GmbH beabsichtigt die Erweiterung ihrer Betriebsflächen um ca. 4 bis 5 ha; die heiler GmbH & Co.KG plant eine Erweiterung um etwa 3 bis 4 ha über den derzeit durch die kommunale verbindliche und vorbereitende Bauleitplanung definierten Bereich hinaus.
Sowohl die Goldbeck GmbH als auch die heiler GmbH & Co.KG erwarten in Zukunft eine weiter­hin positive Auftragsentwicklung. Kurz- bis mittelfristig setzen daher beide Firmen auf einen Aus­bau der Betätigungsfelder bzw. Produktionskapazitäten im Bereich ihrer Hauptsitze in Bielefeld-Ummeln.
Bei beiden Betrieben handelt es sich um deutschlandweit tätige Unternehmen, die ihren Stamm­sitz vor Ort an der Ummelner bzw. Bokelstraße haben.
Da an den jeweiligen Betriebsstandorten weder freie Siedlungsreserven für bauliche Ergänzungen im erforderlichen Umfang vorhanden sind, noch im Bereich des baulichen Bestandes Nutzungsverdichtungen erfolgen können, ist eine Erweiterung der Betriebsareale erforderlich.
Mit der Erweiterung der Betriebsstandorte werden bauliche Ausweitungen im Bereich der Produk­tionsanlagen sowie Logistik- und Lagerflächen angestrebt.

> Gestaltungsplan, DHP (PDF)

Integrierte Stadtentwicklungskonzeptionen -ISEK-

Integrierte Stadtentwicklungskonzeptionen sind in Nordrhein-Westfalen eine verpflichtende Grundlage für alle Teilprogramme der Städtebauförderung.

In den vergangenen Jahren hat unser Büro Integrierte Stadtentwicklungskonzepte für mehrere Kommunen erstellt, u.a. für die Gemeinden Extertal, Kalletal, Senden, und für die Städte Bad Lippspringe, Bad Wünnenberg, Brakel, Enger, Herford, Lübbecke, Preußisch-Oldendorf, Schieder-Schwalenberg, Vlotho und Soest (s. Bild). Derzeit bearbeiten wir die Integrierten Stadtentwicklungskonzepte für Kirchlengern / Hiddenhausen und Augustdorf.

> Weitere Informationen (PDF)

Planungsrechtliche Voraussetzung für Windenergie

Ziel und Zweck der Planungen in diversen Kommunen sind die Schaffung der planungsrechtlichen Zulässigkeit für die Errichtung von Windenergieanlagen in Konzentrationszonen oder an Einzelstandorten. Die Kommunen beabsichtigen, der Windenergie unter den gegebenen technischen Voraussetzungen neuer Anlagen und Anlagengrößen (weitere) Flächen zur Verfügung zu stellen und damit den Einsatz regenerativer Energien in der Energieversorgung im Sinne des Klimaschutzes zu fördern und Raum zu geben. Damit wird den nationalen, aber auch regionalen Zielsetzungen zur „Energiewende“ entsprochen.

Konversion

Die Nachnutzung militärisch genutzter Flächen ist angesichts des bald abgeschlossenen Abzugs der Briten aus dem Raum Ostwestfalen-Lippe und der Umstrukturrierung der Bundeswehr besonders aktuell. Das Thema Konversion begleitet die Stadtplanung und unsere Tätigkeiten bereits seit den 1990er Jahren. Ein aktuelles Beispiel für eine Nachnutzung ist der von unserem Büro erarbeitete Bebauungsplan für ein innerstädtisches Wohngebiet in Detmold am Standort eines ehemaligen Bundeswehrkrankenhauses.

> Weitere Informationen (PDF)

Nachverdichtung

Die aktuelle städtebauliche Zielsetzung des bewussten Umgangs mit den Flächenressourcen führt zur verstärkten Bebauung innerstädtischer Baulücken oder der Nutzung ehemaliger kleinerer Gewerbestandorte innerhalb der Siedlungsgebiete.

Vorhandene Infrastrukturen und Erschließungssysteme können genutzt, der Landschaftsverbrauch reduziert werden. Die Nähe zu Orts- und Stadtzentren und kurze Wege zu Versorgungseinrichtungen schaffen attraktive Voraussetzungen für diverse Wohnungsangebote für vielfältige gesellschaftliche Gruppen - auch im Zusammenhang mit der demographischen Entwicklung.

Klimaschutzsiedlung

Kriterien für die städtebaulichen Konzepte von Klimaschutzsiedlungen, die wir in mehreren Kommunen in Bebauungsplänen umgesetzt haben, sind z.B.:

Berücksichtigung der Nutzung regenerativer Energien durch die Gebäudestellung, Begrenzung der Versiegelung durch verträgliche Dichteentwicklung, weitgehende Vermeidung von Verschattung, Reduzierung des Verkehrsflächenanteiles, Fuß-, Radwegeverbindungen durch die Quartiere und das Umfeld mit dem Ziel der Vermeidung von motorisiertem Verkehr, Schaffung von Aufenthaltsqualität in öffentlichen Räumen, naturnahes Entwässerungskonzept mit Regenwasserversickerung über Muldensystem.

Sondergebiete für die Ansiedlung von Nahversorgern / Discountern / Vollsortimentern

Aufgrund veränderter Ladenkonzepte mit größerer Angebotsvielfalt und mehr Bewegungsraum für die Kunden werden vielerorts vorhandene Standorte von Nahversorgern neu überplant und erweitert. Die Ausweitung der maximal zulässigen Verkaufsfläche (z.B. von 900 m² auf 1400 m² durch Abriss und Neubau) sowie die damit einhergehende Neuordnung der Stellplätze erfordern die planungsrechtlichen Festsetzungen eines Bebauungsplanes. Verkehrliche Erschließung und Immissionsschutz sind dabei als relevante Themen zu betrachten.

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