Ende der Bewerbungsfrist 11.09.2020

 

> Auslobung Teil A – Neue Schule Osnabrück (PDF)
 

Realisierungswettbewerb
Neue Schule Osnabrück mit Zweifeldsporthalle

Ideenwettbewerb
Vernetzung Bürgerhaus - Bigge - Innenstadt

Die Ausloberin
Ausloberin ist die Stadt Osnabrück, vertreten durch den Oberbürgermeister.

Das Wettbewerbsmanagement
erfolgt durch das Büro
Drees & Huesmann Stadtplaner PartGmbB
Vennhofallee 97, 33689 Bielefeld,
Telefon (05205) 7298-25
ulrike.wesche@dhp-sennestadt.de
www.dhp-sennestadt.de

Anlass und Ziel des Wettbewerbs
Auf dem Gelände der jetzigen Schule an der Rolandsmauer (Grundstücksgröße: 9.597 m²) ist eine 5-zügige Schule zu planen, bestehend aus einer 4-zügigen Oberschule und der jetzigen einzügigen Schule an der Rolandsmauer (Förderschule Lernen).
Auf dem Grundstück befindet sich auch das Haus der Gesundheit (Hakenstraße 6) mit einer Bürofläche von rd. 915 m², dessen Gebäudehülle in den Jahren 2010/2011 energetisch saniert wurde.
Dieses Gebäude soll entweder in das Schulgebäude integriert oder durch einen Neubau ersetzt werden.
Entsprechend dem auf das pädagogische Konzept mit den Schulen abgestimmten Raumprogramm sollen Schulräume und Freiflächen so angelegt werden, dass eine Differenzierung nach Jahrgängen (5 -7 und 8-10) ermöglicht wird.
Eine mögliche spätere Erweiterung/Aufstockung der Gebäude um einen Zug ist planerisch vorzusehen.
Des Weiteren ist eine Zweifeldsporthalle auf dem Wettbewerbsgrundstück einzuplanen.
Ziel des Wettbewerbes ist es, über alternative und optimierte Konzepte eine/n geeignete/n Architekt/in für die weiteren Planungsleistungen zu finden.

Anforderungen an die Wettbewerbsteilnahme
Die Teilnehmer müssen Bewerbergemeinschaften aus Architekt/in und Landschaftsarchitekt/in bilden.

Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die am Tage der Auslobung:
• zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt/in bzw. Landschaftsarchitekt/in berechtigt und Mitglied einer Architektenkammer in Deutschland sind;
• die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt/in bzw. Landschaftsarchitekt/in nach § 2 NArchtG (auswärtiger Architekt) und Geschäftssitz / Wohnsitz in dem vom EWR-Abkommen erfassten Gebiet haben;
• zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt/in bzw. Landschaftsarchitekt/in nach dem Recht des jeweiligen Heimatstaates berechtigt und in einem der vorgenannten ausländischen Gebietsbereiche ansässig sind; ist die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, bestimmen sich die fachlichen Anforderungen nach der einschlägigen EU-Richtlinie.

Teilnahmeberechtigt sind juristische Personen, die am Tage der Auslobung folgende Zulassungsvoraussetzungen erfüllen:
• der Geschäftssitz befindet sich im Zulassungsbereich,
• zum satzungsgemäßen Geschäftszweck gehören der Wettbewerbsaufgabe entsprechende Planungsleistungen,
• der/die von der Gesellschaft zu benennende bevollmächtigte Vertreter/in und der/die darin tätige Verfasser/in erfüllen die fachlichen Anforderungen, die an natürliche Personen gestellt sind.die in der Gesellschaft  tätige/n Verfasser/innen erfüllen die fachlichen Anforderungen, die an natürliche Personen gestellt sind.

Wer am Tage der Auslobung bei einem/r Teilnehmer/in angestellt ist oder in anderer Form als Mitarbeiter/in an dessen Wettbewerbsarbeit teilnimmt, ist von der eigenen Teilnahme ausgeschlossen.
Bei Arbeitsgemeinschaften muss jedes Mitglied teilnahmeberechtigt sein; dies gilt auch bei Beteiligung freier Mitarbeiter/innen.
Mitglieder von Arbeitsgemeinschaften sowie freie Mitarbeiter/innen, die an der Ausarbeitung einer Wettbewerbsarbeit beteiligt waren, dürfen nicht zusätzlich am Wettbewerb teilnehmen. Verstöße hiergegen haben den Ausschluss sämtlicher Arbeiten der Beteiligten zur Folge.

Wettbewerbsverfahren / Auswahl der Teilnehmer/innen
Der Wettbewerb wird als nichtoffener Wettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren ausgelobt.
Der Wettbewerb wird in deutscher Sprache durchgeführt.
Von der Ausloberin wird eine Teilnehmer/innenzahl von 20 angestrebt, davon wurden 7 Büros gesetzt, 13 Teilnehmer/innen werden durch ein anonymes Losverfahren ausgewählt.

Die Bekanntmachung des Wettbewerbes wird am 10.08.2020 auf elektronischem Wege an das Amt für öffentliche Bekanntmachung der EU versandt.
Die Bewerbung um Teilnahme ist bis zum 11.09.2020 ausschließlich über die Homepage des Betreuungsbüros - Drees & Huesmann Stadtplaner PartGmbB - möglich:

www.dhp-sennestadt.de   „Bewerbung zur Teilnahme”

Zum Nachweis der Teilnahmeberechtigung sind zu nennen:
• Name des/der Architekt/in (bei Büropartner/innen reicht ein Name für die Bewerbung) sowie Büroname,
• Eintragung in die jeweilige Architektenliste mit Nummer und Datum der Eintragung (tt.mm.jjjj),
• Angaben der Büroadresse inkl. Telefon / E-Mail.

Der/Die Landschaftsarchitekt/in muss erst mit der Teilnahmebestätigung nach der Losziehung benannt werden.

Mit der Bewerbung versichert der/die Bewerber/in, dass sich kein weiteres Mitglied der Bürogemeinschaft (Partner/in oder Angestellte/r) oder ein anderes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft bewirbt, und dass der/die Bewerber/in akzeptiert, dass Verstöße hiergegen zum nachträglichen Ausschluss des/der Bewerbers/in bzw. der Arbeitsgemeinschaft und ggf. ihrer Arbeit führen.

13 Teilnehmer/innen werden im anschließenden öffentlichen Losverfahren im Beisein eines/r Rechtsvertreters/in der Ausloberin aus den Bewerbungen ausgelost und kurzfristig benachrichtigt, um die Teilnahme zu bestätigen. Die gelosten Teilnehmerbüros werden auf der Homepage des Wettbewerbsbetreuers (www.dhp-sennestadt.de) bekannt gegeben. Die übrigen Bewerber/innen erhalten eine Absage per E-Mail.

Zur Teilnahme an diesem Wettbewerb wurden folgende 7 Büros vom Auslober ausgewählt und eingeladen (in alphabetischer Reihenfolge):
1. agn Niederberhaus & Partner GmbH, Ibbenbüren
2. Brüchner-Hüttemann Pasch bhp Architekten + Generalplaner GmbH, Bielefeld
3. Dohle+Lohse_Architekten, Braunschweig
4. KRESINGS ARCHITEKTUR GMBH, Münster
5. pbr Planungsbüro Rohling AG, Osnabrück
6. ReindersArchitekten BDA, Osnabrück
7. wulf architekten gmbh, Stuttgart

Geloste Teilnehmer/innen (Losziehung am 15.09.2020, Stand 15.09.2020, nach Orten in alphabetischer Reihenfolge):
1.   Sauerzapfe Architekten GmbH, Berlin
2.   LANKES KOENGETER Architekten, Berlin
3.   ADBC_real estate development GmbH, Berlin
4.   Baumschlager Eberle Architekten, Hamburg
5.   ahrens & grabenhorst architekten stadtplaner bda, Hannover
6.   Hille Tesch Architekten&Stadtplaner Part GmbB, Ingelheim
7.   s2n-architekten, Kiel
8.   twoo architekten, Köln
9.   Glaser Architekten GmbH, München
10. Eisenreich.Drechsel.Partner - Architekten, Regensburg
11. Blocher GmbH / blocher partners, Stuttgart
12. Kimpel Architekten GmbH, Unna
13. ACMS Architekten GmbH, Wuppertal

Nachrücker/innen:
1.N. CODE UNIQUE Architekten GmbH, Dresden
2.N. Zierhut Architekten, Architektur und Denkmalpflege, Berlin
3.N. STUDIO-MRA, Ostfildern
4.N. Sulitze Muñoz Arquitectos, Madrid
5.N. OX2architekten GmbH, Aachen

Termine:
10.08.2020     Öffentliche Bekanntgabe
11.09.2020     Bewerbungsende
15.09.2020     Losziehung
18.09.2020     Versand der Unterlagen
29.09.2020     Frist für Rückfragen
06.10.2020     Kolloquium
30.11.2020     Abgabe Planunterlagen
07.12.2020     Abgabe Modell
26.01.2021     Preisgericht
im Anschluss Ausstellungseröffnung

Preisgericht
Stimmberechtigtes Preisgericht
1.    Wolfgang Beckermann, Erster StadtratOsnabrück, Vorstand Kultur, Bildung und Familie
2.    Dirk König, Betriebsleiter Eigenbetrieb Immobilien- und Gebäudemanagement Osnabrück
3.    Frank Otte, Architekt, Stadtbaurat Osnabrück
4.    Roland Bondzio, Architekt, Münster
5.    Prof. Gerhard Bosch, Architekt, Stuttgart
6.    Prof. Dr. Volker Droste, Architekt, Oldenburg
7.    Barbara Pampe, Architektin, Montagsstiftung, Bonn

Stellvertretendes Preisgericht
8.      Andrea Budtke, Fachbereichsleiterin FB Bildung, Schule und Sport
9.      Holger Clodius, Fachbereichsleiter FB Städtebau
10.    Sandra Desmarowitz, Architektin, Fachdienst Hochbauten
11.    Ludger Rasche, Architekt, Fachdienstleiter, Hochbauten
12.    Beate Seipelt, Fachdienstleitung Schule
13.    Thomas Brewitt, Architekt, Bielefeld
14.    Marie Hilger, Architektin, Münster

Prämierung
Für Preise und Anerkennungen stellt die Ausloberin als Wettbewerbssumme für den Realisierungs- und Ideenwettbewerb einen Gesamtbetrag in Höhe von 127.000 € zur Verfügung. Die Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer 19%) ist in den genannten Beträgen enthalten. Die Aufteilung ist wie folgt vorgesehen:

1. Preis 50.000 €
2. Preis 32.000 €
3. Preis 20.000 €
Anerkennungen 25.000 € ( z.B. 2 x 12.500 €)

Dem Preisgericht bleibt bei einstimmigem Beschluss eine andere Verteilung der Wettbewerbssumme vorbehalten.

Weitere Bearbeitung der Aufgabe
Die Ausloberin erklärt, dass sie dem/der Gewinner/in oder einem der Preisträger die weitere Bearbeitung der Aufgabe, zumindest bis einschließlich Leistungsphase 5 nach §§ 34 (3) HOAI 2013 übertragen wird, insbesondere
• soweit und sobald die dem Wettbewerb zugrunde liegende Aufgabe realisiert werden soll,
• soweit mindestens einer der teilnahmeberechtigten Wettbewerbsteilnehmer/innen, deren/dessen Wettbewerbsarbeit mit einem Preis ausgezeichnet wurde, eine einwandfreie Ausführung der zu übertragenden Leistung gewährleistet.

Es ist beabsichtigt, zunächst mit dem/der Gewinner/in Vertragsverhandlungen aufzunehmen. Falls diese nicht zu einem Ergebnis führen, werden alle Preisträger/innen zu Verhandlungsgesprächen eingeladen. Das Wettbewerbsergebnis fließt dann als ein Zuschlagskriterium mit 50% in die Bewertung ein.
Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen des/der Preisträgers/in bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn und soweit der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird.
Die Wettbewerbsaufgabe wird nach HOAI 2013, Anlage 10.2 - Objektliste Gebäude unter "Schulen" in die Honorarzone III eingestuft.
Die Nutzung der Wettbewerbsarbeit und das Recht der Veröffentlichung sind durch RPW § 8(3) (Nutzung) geregelt.

Nachzuweisende Eignungskriterien
Im Sinne des § 70 Abs. 2 VgV i.V.m. § 122 GWB sind folgende Eignungsnachweise für den nach Abschluss des Wettbewerbs folgenden Planungsauftrag der Ausloberin vorzulegen:
• Befähigung und Erlaubnis zur Beufsausübung,
• wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit sowie
• technische und berufliche Leistungsfähigkeit.

 

Datenschutzhinweis

Gemäß Art. 13 DSGVO teilen wir Ihnen mit, dass die von uns im Rahmen der Durchführung des Wettbewerbs erhobenen personenbezogenen Daten (Namen, Funktion, Ort) für folgende Zwecke verwendet werden:
• Weitergabe an die Auftraggeberin (u.a. Veröffentlichung auf dessen Homepage),
• Weitergabe an die jeweilige Architektenkammer zur Registrierung des Verfahrens,
• Veröffentlichungen im Rahmen von EU-Bekanntmachungen,
• Veröffentlichungen (Wettbewerbsankündigungen und Ergebnisse) in Fachmedien und
• Veröffentlichungen (Wettbewerbsankündigungen und Ergebnisse) auf der Homepage von Drees & Huesmann Stadtplaner PartGmbB

Weitere Daten werden ausschließlich zur internen Prüfung der Teilnahmevoraussetzungen bzw. zur Kommunikation im Verfahren verwendet.