Ende der Bewerbungsfrist 14.05.2020

 

> Auslobung Teil A – Realisierungswettbewerb „Neubau Bürgerhaus (Rathaus mit Museum)“ | Ideenwettbewerb „Vernetzung Bürgerhaus - Bigge - Innenstadt“ - Kreisstadt Olpe (PDF)
 

Realisierungswettbewerb
Neubau Bürgerhaus (Rathaus mit Museum) in der Kreisstadt Olpe

Ideenwettbewerb
Vernetzung Bürgerhaus - Bigge - Innenstadt

Die Ausloberin
Ausloberin ist die Kreisstadt Olpe, vertreten durch den Bürgermeister Peter Weber.

Ansprechperson der Ausloberin
Hermann Finke
Franziskanerstraße 6
57462 Olpe
Telefon (02761) 83-1358
h.finke@olpe.de

Das Wettbewerbsmanagement
erfolgt durch das Büro
Drees & Huesmann Stadtplaner PartGmbB
Vennhofallee 97, 33689 Bielefeld,
Telefon (05205) 7298-18 / (05205) 7298-19
maria.chudzian@dhp-sennestadt.de / thomas.geppert@dhp-sennestadt.de
www.dhp-sennestadt.de

Anlass und Ziel des Wettbewerbs
Die Kreisstadt Olpe möchte auf dem Gelände des ehemaligen Bahnhofes in der Innenstadt ein neues Bürgerhaus errichten. Der Begriff „Bürgerhaus“ ist dabei bewusst gewählt: Das Gebäude soll sich funktional
zusammensetzen aus einem Rathaus als Sitz der Verwaltung mit rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, der Stadtbücherei sowie einem Museum mit entsprechenden ergänzenden Nutzungen und größeren,
auch durch die Bürgerinnen und Bürger nutzbaren, öffentlichen Bereichen. Dabei sind auch Möglichkeiten für ein kleines gastronomisches Speisenangebot der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch
der Besucherinnen und Besucher vorzusehen.
Aspekte der Barrierefreiheit haben den geltenden gesetzlichen Anforderungen zu entsprechen. Es wird begrüßt, wenn diese visionär, d. h. über den geltenden gesetzlichen Rahmen hinaus, gedacht werden.
Der Neubau dient als Ersatz des bestehenden Rathauses, das abgerissen werden soll.

Auf die Errichtung einer Tiefgarage ist im Zusammenhang mit dem Neubau zu verzichten. Im unmittelbaren Umfeld sind die benötigten Stellplätze / Garagen für Dienstfahrzeuge und Besuchende, Eltern-Kind-Stellplätze sowie Behindertenstellplätze vorzusehen. Im Rahmen eines integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (2017 - 2020) ist der Neubau eines der ersten größeren Umbauprojekte auf einer Fläche, die ungefähr so groß ist, wie die bestehende Innenstadt.
Die Stadt soll dabei entlang der voraussichtlich wieder freigelegten Bigge bis zum in ca. 500 m beginnenden Biggesee neu gestaltet werden. Daher beinhaltet die Wettbewerbsaufgabe neben dem Realisierungswettbewerb für den Neubau des Bürgerhauses (Rathaus mit Museum) auch einen Ideenwettbewerb für die Vernetzung Bürgerhaus – Bigge – Innenstadt. Dabei sollen Bezüge des Gebäudes zu seiner Umgebung unter Berücksichtigung der Ideen aus dem in Bearbeitung befindlichen ISEK aufgenommen und hergestellt werden.
Da der Rückbau des ehemaligen zentralen Omnibusbahnhofes vor dem ehemaligen Bahnhofgebäude ein zentrales Element der bisherigen Ergebnisse des ISEK ist, kann diese Idee gerne aufgegriffen und in Verbindung mit der Umgebung gebracht werden.
Wichtig sind daher auch die städtebaulichen, funktionalen und gestalterischen Bezüge zur Altstadt. Dem Rathausumfeld kommt dabei besondere Aufmerksamkeit zu, da das Gebäude zu allen vier Himmelsrichtungen eine attraktive Außendarstellung benötigt. Eine „Rückseite“ gibt es in diesem Sinne nicht. Erweiterungs- und Verkleinerungsoptionen für die unterschiedlichen Nutzungsbereiche müssen unabhängig voneinander möglich sein (flexible Nutzung).

Bedeutend ist auch der Umgang mit dem bestehenden ehemaligen Bahnhofsgebäude und dem Stellwerksgebäude, welche nicht unter Denkmalschutz stehen. Ob Teilrückbau bzw. -erhalt oder vollständiger Erhalt bzw. Rückbau beider Baukörper mit jeweiliger Integration des Neubaus, bleibt dem Wettbewerb überlassen.
Jedoch soll zwischen der vorherigen Bahnhofsnutzung und der neuen Nutzung als Bürgerhaus ein Bezug aufgezeigt werden. Der Bahnhof soll als identifikationsstiftender Ort ablesbar sein.
Ziel für das neue Bürgerhaus soll es sein, gleichermaßen der Geschichte und den Zukunftszielen der Kreisstadt Olpe in seiner Architektur Rechnung zu tragen.

Für den Nutzungsbereich „Verwaltung“ besteht die politische Vorgabe zur Umsetzung eines New-Work-Konzeptes mit non-territorialem Arbeiten und der Trennung der Arbeitsbereiche in Front- und Backoffice.
Angelehnt an niederländische Beispiele wie Venlo, sollen unter Berücksichtigung der Mitarbeiter/innengesundheit in Gestaltung und Materialität ca. 75 Arbeitsplätze für ca. 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Olpe entstehen (Quote: 75 %). Vielfältige und unterschiedliche Arbeitsplatzangebote sollen die Projektarbeit, Mitarbeiter/innenkommunikation und Aufgabenorientiertheit fördern. Auf spezielle Verwaltungseinheiten
muss in der Ausgestaltung Rücksicht genommen werden (z.B. Ordnungs- und Sozialbereich sowie Stadtbücherei).
Der Bürgerkontakt soll über eine angemessene Anzahl von öffentlich zugänglichen Besprechungsbereichen sichergestellt sein, die auch anderweitig genutzt werden können.

Neben der Stadtbücherei soll ein Museum mit ca. 500 m² Fläche sowohl für Ausstellung als auch die erforderlichen Nebenräume in den öffentlich zugänglichen Bereich des Gebäudes integriert werden.
Hier gilt es, gegenseitige Synergieeffekte zwischen Verwaltung, Bücherei, Museum und ggfs. weiteren öffentlich nutzbaren Räumen, z. B. einem repräsentativen Veranstaltungsraum/Ratssaal für ≤ 199 Personen,
zu finden und gestalterisch umzusetzen.

Eine hohe Nachhaltigkeit, angelehnt an die Vorgaben nach BNB, und Energieeffizienz bei gleichzeitiger Wirtschaftlichkeit des Gebäudes in Errichtung und langfristiger Unterhaltung sind wesentliche Vorgaben, für die durch den Wettbewerb optimale Konzepte und Lösungsansätze gefunden werden sollen.
Das Gebäude soll über den gesamten „Lebenszyklus", d.h. von der Errichtung über den Betrieb bis hin zur späteren Entsorgung, nachhaltig sein. Dabei können auch ökologische, heimische und gesunde Baumaterialien wie Holz berücksichtigt werden.

Ziel des Wettbewerbes ist es, über alternative und optimierte Konzepte eine/n geeignete/n Auftragnehmer/in (Architekt/in, Innenarchitekt/in, Landschaftsarchitekt/in) für die weiteren Planungsleistungen zu finden.

Anforderungen an die Wettbewerbsteilnahme
Teilnahmeberechtigt sind Bewerbergemeinschaften aus:
• Architekt/in in zwingender Zusammenarbeit mit Landschaftsarchitekt/in oder
• Architekt/in in möglicher Zusammenarbeit mit Innenarchitekt/in bzw. Innenarchitekt/in in möglicher Zusammenarbeit mit Architekt/in und jeweils zwingender Zusammenarbeit mit Landschaftsarchitekt/in oder
• Innenarchitekt/in mit uneingeschränkter Bauvorlageberechtigung (gem. § 67 BauO NRW 2018) in zwingender Zusammenarbeit mit Landschaftsarchitekt/in.

Die Fachrichtung der Landschaftsarchitektur muss erst mit der Teilnahmebestätigung nach der Losziehung benannt werden.

Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die am Tage der Auslobung:
• zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt/in, Innenarchitekt/in bzw. Landschaftsarchitekt/in berechtigt und Mitglied einer Architektenkammer in Deutschland sind;
• die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt/in, Innenarchitekt/in bzw. Landschaftsarchitekt/in nach § 2 BauKaG NW (auswärtiger Architekt) und Geschäftssitz / Wohnsitz in dem vom EWR-Abkommen erfassten Gebiet haben;
• zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt/in, Innenarchitekt/ in bzw. Landschaftsarchitekt/in nach dem Recht des jeweiligen Heimatstaates berechtigt und in einem der vorgenannten ausländischen Gebietsbereiche ansässig sind; ist die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, bestimmen sich die fachlichen Anforderungen nach der einschlägigen EU-Richtlinie.

Teilnahmeberechtigt sind juristische Personen, die am Tage der Auslobung folgende Zulassungsvoraussetzungen erfüllen:
• der Geschäftssitz befindet sich im Zulassungsbereich,
• zum satzungsgemäßen Geschäftszweck gehören der Wettbewerbsaufgabe entsprechende Planungsleistungen,
• der/die von der Gesellschaft zu benennende bevollmächtigte Vertreter/in und der/die darin tätige Verfasser/in erfüllen die fachlichen Anforderungen, die an natürliche Personen gestellt sind.die in der Gesellschaft  tätige/n Verfasser/innen erfüllen die fachlichen Anforderungen, die an natürliche Personen gestellt sind.

Arbeitsgemeinschaften sind nicht ausgeschlossen.

Wer am Tage der Auslobung bei einem/r Teilnehmer/in angestellt ist oder in anderer Form als Mitarbeiter/in an dessen Wettbewerbsarbeit teilnimmt, ist von der eigenen Teilnahme ausgeschlossen.
Bei Arbeitsgemeinschaften muss mindestens ein Mitglied teilnahmeberechtigt sein; Mitglieder von Arbeitsgemeinschaften sowie freie Mitarbeiter/innen, die an der Ausarbeitung einer Wettbewerbsarbeit beteiligt waren, dürfen nicht zusätzlich am Wettbewerb teilnehmen. Verstöße hiergegen haben den Ausschluss sämtlicher Arbeiten der Beteiligten zur Folge.

Wettbewerbsverfahren / Auswahl der Teilnehmer/innen
Der Wettbewerb wird als nichtoffener Wettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren ausgelobt.
Der Wettbewerb wird in deutscher Sprache durchgeführt.
Von der Ausloberin wird eine Teilnehmer/innenzahl von 25 angestrebt, davon wurden 9 Büros gesetzt, 16 Teilnehmer/innen werden durch ein anonymes Losverfahren ausgewählt.

Die Bekanntmachung des Wettbewerbes wird am 09.04.2020 auf elektronischem Wege an das Amt für öffentliche Bekanntmachung der EU versandt.
Die Bewerbung um Teilnahme ist bis zum 14.05.2020 ausschließlich über die Homepage des Betreuungsbüros - Drees & Huesmann Stadtplaner PartGmbB - möglich:

www.dhp-sennestadt.de   „Bewerbung zur Teilnahme”

Zum Nachweis der Teilnahmeberechtigung sind zu nennen:
• Name des/der Bewerber/in (bei Büropartner/innen reicht ein Name für die Bewerbung) sowie Büroname, bei Arbeitsgemeinschaften den Namen jedes Mitgliedes;
die nachträgliche Bildung von Arbeitsgemeinschaften mit am Bewerbungsverfahren Beteiligten ist ausgeschlossen,
• Name des/der Landschaftsarchitekt/in sowie Büroname;
• Eintragung in die jeweilige Architektenliste mit Nummer und Datum der Eintragung (tt.mm.jjjj) sowie ggf. Nachweis der uneingeschränkten Bauvorlageberechtigung;
• Angaben der Büroadresse inkl. Telefon / E-Mail.

Mit der Bewerbung versichert der/die Bewerber/in, dass sich kein weiteres Mitglied der Bürogemeinschaft (Partner/in oder Angestellte/r) oder ein anderes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft bewirbt, und dass der/die Bewerber/in akzeptiert, dass Verstöße hiergegen zum nachträglichen Ausschluss des/der Bewerbers/in bzw. der Arbeitsgemeinschaft und ggf. ihrer Arbeit führen.

16 Teilnehmer/innen werden im anschließenden öffentlichen Losverfahren im Beisein eines/r Rechtsvertreters/in der Kreisstadt Olpe aus den Bewerbungen ausgelost und kurzfristig benachrichtigt, um die Teilnahme zu bestätigen. Die gelosten Teilnehmerbüros werden auf der Homepage des Wettbewerbsbetreuers (www.dhp-sennestadt.de) bekannt gegeben. Die übrigen Bewerber/innen erhalten eine Absage per E-Mail.

Teilnehmer/innenfeld (Architekt/in / Innenarchitekt/in mit Landschaftsarchitekt/in):

1. Bez + Kock Architekten Generalplaner GmbH, Stuttgart mit club L94 Landschaftsarchitekten GmbH, Köln
2. BKS Architekten GmbH, Lübbecke mit JKL - Junker und Kollegen Landschaftsarchitektur, Osnabrück
3. blocher partners, Stuttgart mit Gänßle + Hehr Landschaftsarchitekten PartGmbB, Esslingen am Neckar
4. CROSS Architecture - Sporer Wens Architekten PartGbB, Aachen mit
    GREENBOX LANDSCHAFTSARCHITEKTEN, Köln
5. Christoph Stinn Architekten, Olpe mit Kienleplan GmbH, Leinfelden-Echterdingen
6. Landau + Kindelbacher Architekten-Innenarchitekten GmbH, München mit
    Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten GmbH, München
7. OHM | OHM ARCHITEKTEN mit Konrath Wennemar Architekten Ingenieure, Olpe / Düsseldorf mit
    FSWLa Landschaftsarchitektur GmbH, Düsseldorf
8. SCHLATTMEIER ARCHITEKTEN Schlattmeier Planungs GmbH & Co. KG, Herford mit
    Kortemeier Brokmann Landschaftsarchitekten GmbH, Herford

9. LANKES KOENGETER Architekten, Berlin mit birke zimmermann landschaftsarchitekten, Berlin
10. Architekten Wannenmacher + Möller GmbH, Bielefeld mit brandenfeld landscape + environment, Münster
11. Banz + Riecks Dipl.-Ing. Architekten BDA, Bochum mit wbp Landschaftsarchitekten GmbH, Bochum
12. HPP Architekten GmbH, Düsseldorf mit + grün GmbH, Düsseldorf
13. Lakritz Architekten, Freyung mit WANSLER ROHLOFF WIRZMÜLLER, Regensburg
14. ANA - Adam Natkaniec Architekt, Hamburg mit rabe landschaften, Hamburg
15. Poos Isensee Architekten BDA, Kassel mit GrünPlan Landschaftsarchitekten, Hannover
16. LUKAS DROSTE ARCHITEKTEN BDA, Kassel mit
      RIEHL BAUERMANN + PARTNER Landschaftsarchitekten, Kassel
17. Aretz Dürr Architektur Partnerschaft von Architekten mbB, Köln mit
      L I L L + S P A R L A Landschaftsarchitekten, Köln
18. Office 03, Köln / Paris mit hermanns landschaftsarchitektur/umweltplanung, Schwalmtal
19. KNOCHE ARCHITEKTEN BDA, Leipzig mit HEINISCH LANDSCHAFTSARCHITEKTEN, Weimar
20. SERO Architekten Minkus Schröter Part GmbB, Leipzig mit Planstatt Senner, Überlingen
21. Stefan Zöls Architekt, München mit Gartendenkmalpflege Katrin Schulze, Berlin
22. KohlmayerOberst Architekten, Stuttgart mit TAMKUS Landschaftsarchitektur, Dortmund
23. Schmutz & Partner Freie Architekten, Innenarchitekten PartG mbB, Stuttgart mit
      Pfrommer + Roeder Freie Landschaftsarchitekten BDLA, IFLA, Stuttgart
24. Dömges Architekten AG, Regensburg mit AO Landschaftsarchitekten, Mainz


Termine:
09.04.2020 Elektronischer Versand EU-Bekanntmachung
14.05.2020 Bewerbungsfrist
26.05.2020 Losziehung
04.06.2020 Versand der Unterlagen
18.06.2020 Rückfragenfrist
25.06.2020 Kolloquium
10.08.2020 Abgabe Planunterlagen
17.08.2020 Abgabe Modell
30.09.2020 Preisgericht
08.10.2020 Ausstellungseröffnung

Preisgericht

Stimmberechtigtes Preisgericht
1. Peter Weber, Bürgermeister, Olpe
2. Judith Feldner, Technische Beigeordnete, Olpe
3. Rüdiger Schnüttgen, Vorsitzender UPB, Olpe
4. Carsten Sieg, Fraktionsmitglied CDU, Olpe
5. Volker Reichel, Fraktionsmitglied SPD, Olpe
6. Andreas Zimmermann, Fraktionsmitglied UCW, Olpe
7. Martin Moseler, Fraktionsmitglied FDP, Olpe
8. Michael Siepmann, Fraktionsmitglied Bündnis 90/Die Grünen, Olpe
9. Christian Hohn, Fraktionsmitglied OLO, Olpe
10. Prof. Bert Bielefeld, Architekt, Dortmund
11. Prof. Gesche Grabenhorst, Architektin / Stadtplanerin, Hannover
12. Martin Halfmann, Architekt, Köln
13. Christian Jürgensmann, Landschaftsarchitekt, Duisburg
14. Gert Lorber, Architekt, Köln
15. Martin Müller, Innenarchitekt, Gelsenkirchen-Buer
16. Maria Pfitzner, Architektin, Hannover
17. Holger Rübsamen, Architekt / Stadtplaner, Bochum
18. Prof. Dr. Enno Schneider, Architekt, Berlin
19. Ines Wrusch, Innenarchitektin, Hamburg

Stellvertretendes Preisgericht
20. Thomas Bär, Erster Beigeordneter, Olpe
21. Bernd Sundermann, Amt für zentrale Gebäudebewirtschaftung, Olpe
22. Frank Clemens, CDU-Fraktionsmitglied und Vorsitzender des Arbeitskreises Rathaus, Olpe
23. Klaus-Peter Langner, Fraktionsmitglied SPD, Olpe
24. Rafaele Arens, Architektin, Olpe
25. Pia Döll, Innenarchitektin, Frankfurt am Main
26. Joachim Sondermann, Landschaftsarchitekt, Olpe

Sachverständige Berater/innen ohne Stimmrecht
27. Christian Koch, Vorsitzender Personalrat, Olpe
28. Axel Stracke, Heimatverein, Olpe
29. Dr. Ludger Ohm, Förderverein Stadtmuseum, Olpe
30. Stefanie Joebges, Vertreterin Jugendparlament, Olpe
31. Phillip Schwerdtfeger, Büro Schwerdtfeger & Vogt, Münster
32. Thomas Mandt, Büro VBD, Köln
33. Michel Weijers, Stadtplaner, Venlo (NL)
34. Hermann Finke, Stabsstelle Rathaus, Olpe
35. Birgit Nöcker, Vertreterin örtlicher Unterstützerkreis, Olpe
36. Dr. Stephanie Arens, Leiterin REGIONALE 2025 / Regionale Entwicklung, Olpe

Prämierung
Für Preise und Anerkennungen stellt die Ausloberin als Wettbewerbssumme für den Realisierungs- und Ideenwettbewerb einen Gesamtbetrag in Höhe von 195.000 € zur Verfügung. Die Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer 19%) ist in den genannten Beträgen enthalten. Die Aufteilung ist wie folgt vorgesehen:

Relisierungswettbewerb „Neubau Bürgerhaus (Rathaus mit Museum)“
1. Preis 54.000 €
2. Preis 42.000 €
3. Preis 37.000 €
4. Preis 26.000 €
Anerkennungen 26.000 € ( z.B. 2 x 13.000 €)

Ideenwettbewerb „Vernetzung Bürgerhaus - Bigge - Innenstadt“
1. Preis 2.750 €
2. Preis 2.250 €
3. Preis 2.000 €
4. Preis 1.500 €
Anerkennungen 1.500 € ( z.B. 2 x 750 €)

Dem Preisgericht bleibt bei einstimmigem Beschluss eine andere Verteilung der Wettbewerbssumme vorbehalten.

Weitere Bearbeitung der Aufgabe
Die Ausloberin erklärt, dass sie dem/der Gewinner/in oder einem der Preisträger des Realisierungswettbewerbs die weitere Bearbeitung der Aufgabe, zumindest bis einschließlich Leistungsphase 5 nach §§ 34 (3) HOAI 2013 übertragen wird, insbesondere
• soweit und sobald die dem Wettbewerb zugrunde liegende Aufgabe realisiert werden soll,
• soweit mindestens einer der teilnahmeberechtigten Wettbewerbsteilnehmer/innen, deren/dessen Wettbewerbsarbeit mit einem Preis ausgezeichnet wurde, eine einwandfreie Ausführung der zu übertragenden Leistung gewährleistet.

Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen des/der Preisträgers/in bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn und soweit der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird.
Es ist beabsichtigt, zunächst mit dem/der Gewinner/in Vertragsverhandlungen aufzunehmen. Falls diese nicht zu einem Ergebnis führen, werden alle Preisträger/innen zu Verhandlungsgesprächen eingeladen.

Nachzuweisende Eignungskriterien
Im Sinne des § 70 Abs. 2 VgV i.V.m. § 122 GWB sind folgende Eignungsnachweise für den nach Abschluss des Wettbewerbs folgenden Planungsauftrag der Ausloberin vorzulegen:
• Befähigung und Erlaubnis zur Beufsausübung,
• wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit sowie
• technische und berufliche Leistungsfähigkeit.

Das Wettbewerbsergebnis fließt im Falle von Verhandlungsgesprächen mit den Preisträgern als ein Zuschlagskriterium mit 50 % in die Bewertung ein.

Die Wettbewerbsaufgabe wird nach HOAI 2013, Anlage 10.2 - Büro-, Verwaltungsgebäude in die Zone IV Mindestsatz eingestuft.

Datenschutzhinweis
Gemäß Art. 13 DSGVO teilen wir Ihnen mit, dass die von uns im Rahmen der Durchführung des Wettbewerbs erhobenen personenbezogenen Daten (Namen, Funktion, Ort) für folgende Zwecke verwendet werden:
• Weitergabe an den/die Auftraggeber/in (u.a. Veröffentlichung auf dessen Homepage)
• Weitergabe an die jeweilige Architektenkammer zur Registrierung des Verfahrens
• Veröffentlichungen im Rahmen von EU-Bekanntmachungen
• Veröffentlichungen (Wettbewerbsankündigungen und Ergebnisse) in Fachmedien
• Veröffentlichungen (Wettbewerbsankündigungen und Ergebnisse) auf der Homepage von Drees & Huesmann Stadtplaner PartGmbB

Weitere Daten werden ausschließlich zur internen Prüfung der Teilnahmevoraussetzungen bzw. zur Kommunikation im Verfahren verwendet.