Realisierungswettbewerb “Umbau / Sanierung des Max-Planck-Gymnasiums in Bielefeld"

Auslober:
Stadt Bielefeld - Immobilienservicebetrieb (ISB)

Wettbewerbsbetreuung:
Drees & Huesmann Planer
Vennhofallee 97, 33689 Bielefeld
Tel.: 05205-3230, Fax: 05205-22679
Email: info@dhp-sennestadt.de
Internet: www.dhp-sennestadt.de

Wettbewerbsaufgabe:
Gebäudeteile des vierzügigen Max-Planck-Gymnasiums an der Stapenhorststraße in Bielefeld sind mit Asbest verseucht und müssen grundlegend saniert werden. Die Verkürzung der Gymnasialzeit auf 8 Jahre erfordert eine Umstrukturierung des Schulalltages, der die Übermittagsversorgung mit einbezieht. Darüberhinaus hat sich die Schule entschlossen, den gebundenen Ganztag einzuführen und benötigt daher die dafür notwendigen Räumlichkeiten für alle Schüler. Das insgesamt vorhandene Raumangebot soll daher den neuen Anforderungen durch Umbau und Neuaufteilung angepasst werden. Die Bauzeit ist von Anfang 2010 bis Mitte 2011 geplant. Während der Bauarbeiten werden die SchülerInnen in Containern und einem weiteren Schulgebäude in der Nähe unterrichtet. 

Ziel und Zweck des Wettbewerbes ist es daher, alternative Lösungsvorschläge für die Wettbewerbsaufgabe zu finden sowie eine/n geeignete/n Architektin/en als Auftragnehmer/in für diese Planungsleistungen. 

Anmerkung zum nebenstehenden Lageplan:
Der rot umrandete Bereich ist der sanierungs-/ umbaubedürftige Bereich, die bisherige Nutzfläche in diesem Gebäudeteil (Gebäude 10) beträgt ca. 3800 qm. Das nicht sanierungsbedürftige Gebäude 11 weist eine Nutzfläche von ca. 900 qm auf.

Insgesamt benötigt die Schule eine Nutzfläche von ca. 5300 qm.

Wettbewerbsart:

Der Auslobung liegen die "Regeln für die Auslobung von Wettbewerben RAW 2004" zugrunde. Sie sind Bestandteil der Auslobung. Die Auslobung hat der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen vorgelegen, diese hat die Übereinstimmung mit den Regeln bestätigt und den Wettbewerb unter der Nummer W 03/09 registriert.

Der Wettbewerb wird als begrenzter Wettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren ausgelobt. Der Wettbewerb wird in deutscher Sprache durchgeführt.

Wettbewerbsteilnehmer/innen und Zulassungsvorraussetzungen

Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die am Tage der Auslobung:
- zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt/in berechtigt und Mitglied einer Architektenkammer in Deutschland sind;
- die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt/in nach § 2 BauKaG NW (auswärtige/r Architekt/in) und Geschäftssitz/ Wohnsitz in dem vom EWR-Abkommen erfassten Gebiet oder in einem sonstigen Drittstaat, sofern dieser ebenfalls Mitglied des WTO-Dienstleistungsabkommens ist, haben,
- zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt/in nach dem Recht des jeweiligen Heimatstaates berechtigt und in einem der vorgenannten ausländischen Gebietsbereiche ansässig sind; ist die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, bestimmen sich die fachlichen Anforderungen nach der einschlägigen EG-Richtlinie.

Teilnahmeberechtigt sind juristische Personen, die am Tage der Auslobung folgende Zulassungsvoraussetzungen erfüllen:
- der Geschäftssitz befindet sich im Zulassungsbereich,
- zum satzungsgemäßen Geschäftszweck gehören der Wettbewerbsaufgabe entsprechende Planungsleistungen,
- der bevollmächtigte Vertreter der Gesellschaft und der/die Verfasser der Wettbewerbsarbeit erfüllen die fachlichen Anforderungen, die an natürliche Personen gestellt sind.

Wer am Tage der Auslobung bei einem Teilnehmer angestellt ist oder in anderer Form als Mitarbeiter an dessen Wettbewerbsarbeit teilnimmt, ist von der eigenen Teilnahme ausgeschlossen. Bei Arbeitsgemeinschaften muss jedes Mitglied teilnahmeberechtigt sein; dies gilt auch bei Beteiligung von freien Mitarbeitern. Mitglieder von Arbeitsgemeinschaften sowie freie Mitarbeiter, die an der Ausarbeitung einer Wettbewerbsarbeit beteiligt waren, dürfen nicht zusätzlich am Wettbewerb teilnehmen. Verstöße hiergegen haben den Ausschluss sämtlicher Arbeiten der Beteiligten zur Folge.

Verfahren zur Auswahl der Teilnehmer

Von der Ausloberin wird eine Teilnehmerzahl von 20 angestrebt, davon waren 7 Büros gesetzt und 13 Teilnehmer durch ein anonymes Losverfahren ausgewählt.

Zur Teilnahme an diesem Wettbewerb wurden von der Ausloberin folgende 7 Teilnehmer/innen (in alphabetischer Reihenfolge) eingeladen:
1. AM Architekten - Achelpöhler, Mangelsen, Bielefeld
2. bhp Brüchner-Hüttemann Pasch Architekten BDA, Bielefeld
3. Thomas Daum, Architekt BDA, Bielefeld
4. EHW Architekten, Hüske Ruschke, Bielefeld
5. Architekturbüro Heuer Faust, Aachen
6. Knirr + Pittig Architekten, Essen
7. Kruse Architekten u. Stadtplaner BDA, Bielefeld

13 geloste Teilnehmer (nach Orten geordnet) und 3 Nachrücker in dieser Reihenfolge
1. ASB Bauplanungs-GmbH, H. Rogalla, Ahlen
2. Strothotte Architekten, Bad Oeynhausen
3. Marcel Crede, Berlin
4. Rüdiger Baumann Architekten, Berlin
5. Melisch-Diekötter Architekten, Gütersloh
6. trapez architektur, Dirk Landwehr, Hamburg
7. Penkhues Architekten, Kassel
8. Lehn Architekten BDA, Kevelaer
9. Architekturbüro Füssel, Köln
10. brenzinski.architekten.de, Magdeburg
11. Lampmann Architekten, Osnabrück
12. Dierig Architekten, Ravensburg-Berg
13. Arch+Int. Rami Succari, (AK NW), Tripoli / Libanon

1.N. Siegbert Feldmeier Architekt, Münster
2.N. AG: Aichner-Kazzer Architekten, mit Astrid Weisel, München
3.N. Architekturbüro Möller-Ewerbeck, Lemgo

Termine

Bewerbungsfrist bis 01.03.2009
Losziehung 03.03.2009
Ausgabe der Unterlagen 06.03.2009
Rückfragen bis zum 16.03.2009
Kolloquium 18.03.2009
Abgabe Planunterlagen 05.05.2009
Abgabe Modell 12.05.2009
Preisgerichtssitzung 04.06.2009
Ausstellung im Anschluss

Preisgericht

Als Preisrichter:
1. Prof. Dr. Julius Niederwöhrmeier, Architekt, Darmstadt
2. Prof. Friedrich Schmersahl, Architekt, Bad Salzuflen
3. Carsten Boberg, Architekt, Stadt Bielefeld ­ ISB
4. Gregor Moss, Beigeordneter Stadt Bielefeld
5. Hartmut Meichsner, CDU­-Fraktion, Bielefeld
6. Hans­-Werner Plassmann, SPD­-Fraktion, Bielefeld

Als stellvertretende Preisrichter/innen:
7. Prof. Swantje Kühn, Architektin, Berlin / Detmold
8. Monika Melchior, Architektin, Stadt Bielefeld ­ ISB
9. Dieter Gutknecht, Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen, Bielefeld
10. Winfried Huber, BfB­-Fraktion, Bielefeld

Als sachverständige Berater/innen ohne Stimmrecht:
11. Gisela von Alven, Schulleiterin Max­-Planck­-Gymnasium
12. Georg Müller, Schulamtsleiter Stadt Bielefeld
13. Herbert Braß, ehem. Schulleiter Max­-Planck­-Gymnasium
14. Dietrich Heine, Mitglied des Schulausschusses, Bielefeld
15. Gerd­-Peter Grün, Vertreter der Schulpflegschaft
16. Susanne Crayen, Mitglied des Beirates für Stadtgestaltung Bielefeld
17. Dr. Rainer Wittmann, Bezirksregierung Detmold
18. Sigurd Prinz, Statiker, Bielefeld

Preise und Anerkennungen

Für Preise und Anerkennungen stellt die Ausloberin als Wettbewerbssumme einen Gesamtbetrag in Höhe von 48.000 € (inkl. MwSt.) zur Verfügung.

1. Preis15.000 €
KNIRR + PITTIG ARCHITEKTEN
45136 Essen

Angestellte Mitarbeiter/in:Andriy Shlikhta

2. Preis12.000 €
Brüchner-Hüttemann Pasch bhp
Architekten + Ingenieure BDA
mit Prof. Klaus Köpke, Bielefeld
33615 Bielefeld

Angestellte Mitarbeiter/in:Dipl.-Ing. Architekt Christian Platscheck, Dipl.-Ing. Architektur Irene Vatterodt

Freier Mitarbeiter: Prof. Klaus Köpke, Architekt

1. Anerkennung8.000 €
Daum-Architekten BDA Diplom Ingenieure
Thomas Daum
33615 Bielefeld

Angestellte Mitarbeiter/innen: Dipl.-Ing. Katrin Oberschelp, Dipl.-Ing. Jens Dete, Dipl.-Ing. Wibke Sonntag

Fachplaner: Brandschutz/Tragwerksplanung:Dipl.-Ing. Detlef Labkouski

2. Anerkennung7.000 €
Manfred Strothotte Dipl.-Ing. Architekt
32547 Bad Oeynhausen

Angestellter Mitarbeiter: Dipl.-Ing. Hendrik Strothotte

Fachplaner: Sachverständiger für Brandschutz: Dr.-Ing. Dipl.-Ing. Dirk Schlomann, Bad Oeynhausen
Tragwerksplanung: Ingenieurbüro Dipl.-Ing. Werner Kater, Bad Oeynhausen

3. Anerkennung6.000 €
Trapez Architektur
Dirk Landwehr, Architekt
22085 Hamburg

Angestellte Mitarbeiter/innen: BA (Arch.) Max Kieling, Eva Graubner,Dipl.-Ing.-Arch. Cornelia Beiss, Dipl.-Ing.-Arch. Michael Specht, Dipl.-Ing. David Bärenweiler, Dipl.-Ing.-Arch. Kolja Harms

Fachplaner: Statik: Dipl.-Ing. Markus Schoppe, Berlin